Praxis
Die Praxis. Der Praxisaufbau ist so gestaltet, dass für Ihre speziellen Bedürfnisse eingegangen werden kann. Brauchen Sie nur ein Medikament oder bedarf Ihre Hauterkrankung nach erfolgtem Arztbesuch mit genauer Festlegung eines Therapieplanes vornehmlich pflegerische Betreuung, so werden Sie im neu renovierten und modern eingerichteten über 100-jährigen Teil der Praxis kompetent von unserem Praxisteam beraten und betreut. Benötigt Ihre Erkrankung eine regelmässige Arztkontrolle so werden Sie so oft wie nötig (aber auch so wenig wie möglich) vom Arzt im neuen Annex der Praxis behandelt. Im unteren Anteil der Praxis befindet sich die Bade-Licht-Abteilung, wo neben pflegerischen Bädern, Medizinalbädern, auch Licht- oder kombinierte Bade-Licht-Behandlungen nach zuvor genau festgelegtem Therapieschema durchgeführt werden.
Standort
Der Standort. Praxis Methininserhof, Baselstrasse 9, CH - 4132 Muttenz, t: +41 61 463 88 88, f: +41 61 463 16 88, m: praxis@kreyden.ch
Die Praxis befindet sich an der Baselstrasse 9 in unmittelbarer Nähe zur Dorfkirche im alten Dorfkern von Muttenz.
Gegenüber der Praxis vor der Liegenschaft Baselstrasse 10 sind die Prakplätze 4 & 7 für Sie reserviert. Weitere zahlreiche Parkiermöglichkeiten bestehen hinter der Praxis oder an der Hauptstrasse von Muttenz.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns mit dem Tram Nr. 14 (Tramstation Muttenz Dorf) oder den Bussen Nr. 60 oder 63 (Bussstation Mittenza resp. Unterwart).
Oeffnungszeiten
Die Oeffnungszeiten. Für eine Terminvereinbarung wählen Sie die Telefonnummer 061 463 88 88 oder schicken Sie uns einen Fax unter der Nummer 061/463 16 88. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Anfragen unter praxis@kreyden.ch zu stellen. Wir werden Ihre Anfrage so schnell wie möglich elektronisch beantworten oder gegebenenfalls einen Termin mit Ihnen vereinbaren.
Unsere Praxis ist ausser am Wochenende täglich geöffnet. Damit Ihr Arztbesuch nicht zwingend mit einem Arbeitsausfall verbunden sein muss, richteten wir für unsere berufstätigen Patienten am Dienstag und am Donnerstag eine Mittags- sowie am Dienstag zusätzlich eine Abendsprechstunde ein. An den anderen Tagen sind wir bereits ab 13.00 Uhr wieder für Sie da.
Montag: 07.30 - 12.00 / 13.30 - 17.00
Dienstag: 08.00 - 13.00 / 16.00 - 19.00
Mittwoch: 07.30 - 12.00 / 13.30 - 17.00
Donnerstag: 07.30 - 13.00
Freitag: 07.30 - 12.00 / 13.30 - 17.00
Team
Das Team. Unser Praxisteam umfasst 5 Mitarbeiter. Frau Mauderli und Frau Chouireb helfen mir bei allen praktischen Dingen und kümmern sich um Ihre Termine und Ihre Anliegen vor oder nach der Konsultation. So assistieren sie bei kleineren Operationen, führen Blutentnahmen sowie mykologische und bakteriologische Abstriche durch, legen Verbände an und behandeln Warzen. Die allergologischen Testungen (Epicutan-Testung, Prick- u. Scratchtestung) inklusive Lungenfunktionstestungen und Urtikaria-Abklärungstests werden von ihnen ebenfalls gewissenhaft durchgeführt. Ferner führen Sie die verschiedenen wichtigen Abklärungen (gravimetrische Schwitzmessung, Minor’scher Schweisstest) vor einer Behandlung mit Botulinumtoxin gegen übermässiges Schwitzen (Hyperhidrose) sowie die Iontophorese-Therapie durch. Zudem sind sie in der Handhabung der Lichttherapie geschult, bedienen die Lichtkabine und helfen Ihnen in der Durchführung der Licht- oder Bade-Licht-Therapie. Das Team wird an vereinzelten Tagen zusätzlich durch meine Ehegattin, ebenfalls diplomierte Arztgehilfin, ergänzt. Frau Pereira schliesslich sorgt dafür, dass Sie jederzeit eine einwandfrei saubere und hygienische Praxis vorfinden.
Curriculum Vitae Dr. med. Oliver Ph. Kreyden
Das Curriculum Vitae
Allgemeinmedizinische Ausbildung
Medizinstudium, Staatsexamen sowie Dissertation in Basel
Forensische Medizin am Gerichtsmedizinischen Institut in Basel, Dr. med. Dr. med. dent. O. Jakob
Innere Medizin am Spital Breitenbach, Dres. med. H. Zeugin und F. Rappo
Chirurgische Ausbildung
Bezirksspital Aarberg, Dr. med. Ch. Klaiber
St. Claraspital, Basel, Prof. Dr. med. P. Tondelli
Dermatologische Ausbildung
Dermatologie und Allergologie, UniversitätsSpital Zürich, Prof. Dr. G. Burg und Prof. Dr. B. Wüthrich
Zürcher Höhenklinik Davos-Clavadel, Prof. Dr.med. B. Wüthrich
Dermatologische Aktivitäten
Aufbau und ehemalige Leitung der 1. Schweizerischen Hyperhidrose-Sprechstunde an der Dermatologischen Klinik des UniversitätsSpitals Zürich
European Consultant for botulinum toxin treatment in hyperhidrosis
Behandlung der Hyperhidrose mit Botulinumtoxin A
Anwendung von Botulinumtoxin in der Faltenbehandlung sowie in der Behandlung der Analfissur
Wissenschaftliche Ehrungen
Posterpreis Schweiz. Chriurgischen Gesellschaft, Lugano 1995, für die Arbeit „11 Fälle von analem M. Bowen“
2nd Professor Hans Storck Scientific Award 1997 zusammen mit C. Akdis et al.
Buchrealisierungen und - Beiträge
Hyperhidrosis and botulinum toxin in dermatology, editor: Kreyden OP, Burg G, Karger Verlag, 2001
Die Hyperhidrose-Sprechstunde. In: 85 Jahre Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Zürich 1916 – 2001, Eine Bilanz der letzten 10 Jahre. Nestle FO, Dummer R, Steinkopff Verlag, 2001
Über die Schwitzsucht und die Körpergerüche. In: Die Haut, in der wir leben. Burg G, Geiges Ml, R&R Sachbuchverlag, 2001
Publikationen und Vorträge
Diverse Publikationen und Vorträge von dermatologischen Erkrankungen und deren Behandlung sowie zahlreiche bezüglich Botulinumtoxin in der Hyperhidrose-Therapie
Mitgliedschaften
Ärztegesellschaft Baselland
SGDV (Schweiz. Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie)
DDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft)
EADV (European Academy of Dermatology and Venereology)
ESCAD (European Society of Cosmetic and Aesthetic Dermatology)
AAD (American Academy of Dermatology)
E.E. Zunft zur Safran
Medizinische Leistungen
Die Medizinischen Leistungen. In der modern eingerichteten Praxis bemühen wir uns, möglichst ein breites dermatologisches Feld in Bezug auf Diagnostik und Abklärungen sowie Behandlungen abzudecken. Neben allgemeiner Beurteilung Beratung und Therapie von dermatologischer Leiden bieten wir verschiedene Spezialuntersuchungen und –therapien an.
Allgemeine Dermatologie
Die Allgemine Dermatologie. Zur Beurteilung, Diagnostik und Behandlung der verschiedensten Hauterkrankungen stehen uns unterschiedliche Abklärungs- und Therapiemodalitäten zur Verfügung. Nach einem eingehenden ärztlichen Gespräch, welches in der Regel auch eine Ganzkörperuntersuchung beinhaltet, werden mit Ihnen zusammen die weiteren Abklärungs- resp. Therapieschritte festgelegt.
Abklärungen
laborchemische Blutuntersuchungen sowie Blutbild bei verschiedensten Hauterkrankungen (insbesondere bei systemischen Erkrankungen mit Hautbeteiligung, Kollagenosen und Autoimmun-Dermatosen)
Mikroskopischer und kultureller Pilznachweis sowie kultureller bakteriologischer Nachweis
Wood-Licht-Untersuchung für verschiedene Hauterkrankungen
Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) mit möglicher digitaler Bildspeicherung von pigmentierten Muttermalen (Melanom-Vorsorge) sowie digitale Aufnahme und Bildspeicherung von Hauterkrankungen zur besseren Verlaufskontrolle
Kleine Hautentnahmen (Biopsien) für feingewebliche Untersuchungen bei pigmentierten Hautveränderungen, gut- oder bösartigen Hauttumoren und verschiedensten entzündlichen Hauterkrankungen
Immunfluoreszenznachweis in Biopsien vorallem bei Verdacht auf autoimmunologische Erkrankungen
Akne-Abklärung
Hauterkrankungen im Kindesalter
Abklärungen von Haarausfall
Abklärungen verschiedenster Geschlechtskrankheiten sowie Erkrankungen des äusseren Genitale
Behandlung
Verband und Pflege von Ulcera cruris
Dermojet-Behandlung (intracutane Medikamentenverabreichung) bei verschiedenen Hauterkrankungen, z.B. Keloiden (überschiessende Narbenbildung) oder Warzen
Kryotherapie zur Behandlung verschiedenster Hauterkrankungen wie bspw. Warzen (Behandlung mit Flüssigstickstoff)
Akne-Behandlung
Hauterkrankungen im Kindesalter
Allergologie
Die Allergologie. Unter einer Allergie verstehen wir eine erworbene immunologisch bedingte (durch das Abwehrsystem verursachte) Überempfindlichkeitsreaktion, welche auf exogene Substanzen (von aussen zugeführt) zurückzuführen ist. Neben der Typ-I-Reaktion (Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittel, Insektengiftallergie und Neurodermitis) unterscheiden wir eine Typ-IV-Reaktion (Kontaktekzem, Arzneimittelexanthem). Je nach Befund und Anamnese (Krankengeschichte) kann bereits auf den einen oder den anederen Reaktionstypus geschlossen werden. Die Abklärungen richten sich im Anschluss an den diagnostizierten Allergie-Typus.
Abklärungen
Epicutantestung (Abklebetest über 3 Tage) bei Verdacht auf Kontaktekzem
Begutachtung von Berufskrankheiten
Prick- und Scratch-Testung bei Verdacht auf Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien oder Neurodermitis
Scratch-Patch-Testung v.a. bei Verdacht auf Medikamentenallergien
Blutuntersuchung (Bestimmung der Gesamt-IgE sowie der spezifischen IgE) v.a. bei Verdacht auf Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien und Medikamenten (Lymphozyten-Transformationstest)
Insektengift-Allergieabklärung
Lungenfunktionsprüfung bei V.a. Asthma bronchiale
Kälte-, Wärme-, Druck- und Schwitztest zur Abklärung einer chronischen Urticaria (Nesselsucht) sowie Prüfung des Dermographismus
Photo-Patch-Testung bei Verdacht auf phototoxische oder -allergische Reaktionen (Sonnenlicht ausgelöst)
Systemische Photoprovokation bei V.a. Medikamenten-bedingte Lichtreaktion
Behandlungen
Spezifische Immuntherapie bei Heuschnupfen und/oder Asthma (Spritzenkur mit allmählicher Gewöhnung des Immunsystems an das Allergen)
Perorale Hyposensibilisierung bei Pollenallergie
Medikamentöse Therapie bei Heuschnupfen, Asthma und Urticaria (Nesselsucht)
Verschiedene Therapien zur Behandlung des chronischen Ekzems
Phototherapie und Badeeinheit
Phototherapie und Badeeinheit. Unter Phototherapie wird die Anwendung von UVB- oder UVA-Strahlung zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen verstanden. Sie stellt eine Alternative zu etablierten und zum Teil nebenwirkungsreichen Behandlungsformen dar. Das Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Spektren, dem UVA (320-400 nm), dem UVB (280-320 nm) und dem UVC (280 nm). Zur Therapie eigenen sich sowohl das UVA- als auch das UVB-Spektrum. Dabei wird der Ganzkörper oder in spezifischen Fällen nur eine Körperpartie – ähnlich einem herkömmlichen Solarium – während Sekunden bis maximal Minuten der Strahlung ausgesetzt. Hierzu verfügen wir über ein spezielles medizinisches Hochleistungsgerät, welches je nach Erkrankung über verschiedene Aktionsspektren verfügt.
Bade-Licht-Einheit. Die PUVA-Therapie (Psoralen und UVA) ist in der Behandlung von entzündlichen Dermatosen eine anerkannte und etablierte Therapieform. Der Wirkstoff Psoralen hat die Eigenschaft, dass der Patient nach dessen Einnahme für längere Zeit lichtempfindlicher ist. Neben der therapeutischen Wirkung hat diese Therapie jedoch den Nachteil, dass nach peroraler Aufnahme des Medikamentes eine prolongierte Lichtempfindlichkeit besteht mit der Gefahr von Netzhautschädigung und Verbrennungserscheinungen bei normaler Sonneneinstrahlung. Deswegen werden die Patienten vor jeder Therapie dem Augenarzt zur Kontrolle der Netzhaut zugeführt. Die Patienten sollten bei der ca. 4- bis 6-wöchigen Therapie eine Sonnenbrille tragen und aufmerksam längere Sonnenexpositionen meiden, was insbesondere in den Sommermonaten nicht immer einfach ist. Aus diesem Grund wurde eine lokale Psoralen-Therapie in Form eines Bades entwickelt (Bade-PUVA). Diese Therapieform ist der Wirkung der gängigen PUVA-Therapie in keiner Weise unterlegen, hat aber den Vorteil, dass die Psoralen-Wirkung nach ca. einer halben Stunde nicht mehr nachzuweisen ist. Somit sind die obgenannten Nebenwirkungen nicht zu verzeichnen, eine Kontrolle beim Augenarzt ist ebenfalls nicht nötig.
Neben dem erwähnten PUVA-Bad besteht aber auch die Möglichkeit für pflegende Medizinalbäder bei Xerosis cutis oder Neurodermitis. Ferner können parasitäre Erkrankungen wie bspw. die Scabies (Krätze) oder die Thrombidiose (u.a.m.) durch spezifische Medizinalbäder behandelt werden.
Die Praxis Methininserhof verfügt als einer der wenigen Anbieter in der Nordwestschweiz über eine derartige Einrichtung.
Abklärungen
Photo-Patch-Testung bei Verdacht auf phototoxische oder -allergische Reaktionen (Sonnenlicht ausgelöst)
Systemische Photoprovokation bei V.a. Medikamenten-bedingte Lichtreaktion
Behandlungen
UVB 311nm (Schmalspektrum) zur Therapie von entzündlichen Hauterkrankungen (wie bspw. Psoriasis vulgaris, Parapsoriasis en plaques, Pityriasis lichenoides, Lichen ruber, hepatischer oder renaler Pruritus, Prurigo simplex subacuta u.a.m.) sowie zur Prophylaxe bei der polymorphen Lichtdermatose (sog. „Lichtallergie“)
Kombinierte UVA/UVB-Therapie zur Behandlung bei Neurodermitis, Akne vulgaris oder seborrhoischen Dermatitis.
PUVA-Therapie zur Therapie verschiedenster entzündlicher Hauterkrankungen (bspw. Psoriasis vulgaris, kutanem T-Zell-Lymphom, Pityriasis rubra pilaris, aktinisches Retikuloid, u.a.m.)
Bade-PUVA-Therapie bei verschiedensten entzündlichen Hauterkrankungen (PUVA-Therapie) sowie bei der zirkumskripten Sklerodermie.
Chirurgie und Kosmetik
Chirurgie und Kosmetik. Sowohl kosmetisch störende gutartige (Fibrome, Muttermale u.a.m.) als auch bösartige Tumoren (Basaliom, Spinaliom, Melanom) werden in der dermatologischen Chirurgie durch verschiedene Techniken entfernt. Aber auch Keloide (überschiessende Narbenbildung) gehören in dieses Gebiet. Zusätzlich können durch hyperkinetische (überaktive) meist mimische Muskeln kosmetisch störende Falten entstehen, welche therapeutisch angegangen werden können.
Abklärungen
Kleine Hautentnahmen (Biopsien) für feingewebliche Untersuchungen bei pigmentierten Hautveränderungen, gut- oder bösartigen Hauttumoren
Behandlung
Operative Entfernung von gut- und bösartigen Hauttumoren und Muttermalen
Curretage (Abratzung) von oberflächlichen gutartig Tumoren oder Präkanzerosen (Krebsvorläufer)
Kryotherapie (Gewebszerstörung durch Kältebehandlung mit flüssigem Stickstoff) von Präkanzerosen, gut- und bösartiger Hauttumoren (v.a. Basaliom), Warzen sowie Alters- und Pigmentflecken
Elektrokauterisation (Gewebszerstörung durch Verbrennung) von Hauttumoren oder kleinen oberflächlichen Gefässen (Telengiektasien, Spider naevi)
Dermojet-Behandlung (intracutane Medikamentenverabreichung) bei verschiedenen Hauterkrankungen, z.B. Keloiden
Botulinumtoxin-Injektionen zur Behandlung von Gesichtsfalten
Faltenaugmentation (Auffüllung kleiner Gesichtsfalten) mittels Spritzen
Hyperhidrose Schwitzsucht
Hyperhidrose. Wir unterscheiden eine fokale oder primäre Hyperhidrose von einer sekundären auf eine zugrundeliegenden inneren Erkrankung zurückzuführende Hyperhidrose. Während die fokale Form mit Aluminiumchlorhydroxid, Iontophorese oder Botulinumtoxin-Injektionen behandelt werden kann, muss bei der sekundären Form die Grundkrankheit behandelt werden. Deswegen sind eine genaue Krankengeschichte-Erhebung und gegebenenfalls eingehende Untersuchungen wichtig, bevor eine spezifische Therapie, individuell angepasst, erfolgen kann. Einzelheiten über das grosse Gebiet der Hyperhidrose finden sie unter
www.hyperhidrose.ch.
Abklärungen. Objektive Schweisssekretionsmessung mittels gravimetrischer Messung (Sekretion in mg/min)
Semiquantitative Bestimmung der Hyperhidrose durch den Iod-Stärke-Test nach Minor (Anfärbung des hyperhidrotischen Areals)
Blutuntersuchung zum Ausschluss einer Systemerkrankung mit Hyperhidrose als Begleitsymptom (Ausschluss sekundäre Hyperhidrose)
Behandlung. Topische Therapie mit Aluminiumchlorhydroxid-haltigen Externa
Iontophorese (zur Behandlung der palmoplantaren Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen der Handflächen und Fusssohlen)
Medikamentöse Therapie einer generalisierten Hyperhidrose (in enger Mitarbeit mit Ihrem Hausarzt und/ oder weiterer Spezialisten)
Botulinumtoxin-Inkjetionen zur Behandlung der fokalen Hyperhidrose sowie in ausgewählten Fällen der kompensatorischen Hyperhidrose nach Sympathektomie (operatives Angehen der Schwitzsucht)
In ausgewählten Fällen operative Versorgung der Hyperhidrose mittels Exzision oder thorakoskopischer Symapathektomie (Weiterweisung an chirurgisch tätige Kollegen)
Phlegologie
Phlegologie. Entgegen der allgemeinen Meinung kümmert sich nicht die Venerologie (Lehre der Geschlechtskrankheiten) sondern die Phlebologie (Lehre der Venenleiden) um die Erkrankungen der Venen. Unter Varizen verstehen wir erweiterte Venenabschnitte (Krampfadern) des oberflächlichen Venensystems. Dabei unterscheiden wir die sogenannten Besenreisservarizen von den retikulären Varizen (subcutan gelegen, Durchmesser um 3 mm) respektive der etablierten Varikosis, welche bis daumendicke Erweiterungen der Venen darstellen. Die kosmetisch störenden Besenreisser können nach einer einfachen Doppleruntersuchung in aller Regel sklerosiert werden. Eine Stamm- und/oder Seitenastvarikosis bedarf häufig einer weitergehenden Untersuchung. Je nach Klinik und Untersuchungsbefund wird zusammen mit dem Patienten das weitere Vorgehen besprochen (Kompressionstherapie oder chirurgische Sanierung). Zur Phlebologie gehört aber auch die Abklärung und Behandlung von offenen Beinen. Hier ist es primär wesentlich die Ursache des Ulcus cruris festzustellen (venös, arteriell, gemischt, postthrombotisches Syndrom, Malum perforans, Vasculitis, Panniculitis, u.a.m.)
Abklärungen
Doppler Sonografie (Methode zur akkustischen Beurteilung des venösen Blutflusses) bei Patienten mit Krampfadern oder Ulcus cruris (offene Beine)
Bestimmung des arteriellen Verschlussdruckes zum Ausschluss einer arteriellen Ursache von Ulcus cruris
Abklärung von sekundär offenen Beinen (Malum perforans, Vaskulitis, Panniculitis)
Je nach Befund Weiterweisung an die Angiologie (Lehre der Gefässkrankheiten)
Behandlung
Sklerotherapie zur Behandlung der Besenreisservarikosis (Verödung des Gefässses durch medikamenten-Injektion).
Kompressionstherapie von Varizen
Pflege und Therapie (Verbände) von Ulcera cruris
Therapie von sekundär offenen Beinen (Malum perforans, Vaskulitis, Panniculitis)
Je nach Befund Weiterweisung an die Chirurgie zur Sanierung der Varikosis
Proktologie
Proktologie. Neben einer Vielzahl von proktologischen Erkrankungen (Erkrankungen im Analbereich) sind das Hämorrhoidalleiden sowie die Analfissur eine häufige Erkrankung. Unter Hämorrhoiden verstehen wir die Vergösserung des unter der Haut liegenden Gefässpolsters (submuköses a.v.-Gefässpolster). Wir unterscheiden 3 Stadien mit unterschiedlicher Therapie. Bei der Analfissur handelt es sich um eine sehr schmerzhafte offene Stelle anal, welche durch die Verminderung der Muskelspannung des äusseren Schliessmuskels (M.sphincter ani externus) behandelt werden kann. Neben der chirurgischen Teildurchtrennung des Muskels kann seit kurzer Zeit die Abheilung auch mittels Injektionen mit Botulinumtoxin A erreicht werden.
Abklärungen
Proktoskopie bei Hämorrhiodalleiden und schmerzhafter Analfissur sowie Analekzem
Gegebenenfalls Weiterweisung an Gastronenterologie zur weiteren Abklärung
Behandlung
Intraanale Applikation von Hämorhoidalsalben oder Tampositorien (Grad I)
Gummiligatur nach Barron der Hämorrhoiden (Grad II)
Weiterweisung an Gastroenterologie resp. Chirurgie (Grad III & IV)
Botulinumtoxin-Injektionen bei Analfissur